Geld in Indien investieren
Indien stand lange im Schatten des aufstrebenden chinesischen Wachstums, doch seit einigen Jahren haben Anleger den Subkontinent entdeckt. Um an der Entwicklung zu partizipieren, empfehlen sich spezielle Zertifikate und Baskets, die durch Finanzdienstleister vermittelt werden.
Wirtschaftliche Entwicklung
In Indien vollzog sich, vom Rest der Welt zunächst wenig beachtet, in den letzten Jahrzehnten eine der chinesischen sehr ähnliche Entwicklung. Das erstaunt wenig, denn beide Länder gleichen sich in vielem: Es sind Milliardenvölker, deren Wirtschaft sehr lange auf den Agrarsektor ausgerichtet war, noch herrschen äußerst günstige Arbeitskosten, gleichzeitig entwickelt sich rasch ein hohes Konsumpotenzial. Dennoch unterscheiden sich die Wege ein wenig. China hat sich vor Jahrzehnten schon als Werkbank der westlichen Welt etabliert und tritt erst allmählich aus dem Schatten fremder Innovationen, Indien hingegen weist schon länger Erfolge im Dienstleistungsbereich auf und nimmt auf Teilgebieten zum Beispiel der Softwareentwicklung eine weltweit führende Position ein. Outsourcings im IT- und Callcenterbereich werden schon lange vor allem von US-amerikanischen Unternehmen nach Indien verlagert. Eine gut ausgebildete, englischsprachige junge Bevölkerung lebt kulturell und intellektuell längst nach westlichen Standards.
Anlagemöglichkeiten in Indien
Um Anlagemöglichkeiten in der indischen Wirtschaft auszuloten, wenden sich europäische Anleger an erfahrene Finanzdienstleister wie RWB. Das Potenzial der indischen Industrie ist riesig, aber ungleich verteilt. Es gibt sehr hoffnungsvolle Entwicklungen wie die des indischen Automobilherstellers Tata, es gibt auch interne Risiken. Ein Vorteil der indischen Wirtschaft, welcher die Anlagen so interessant macht, ist die geringe Korrelation mit der Weltwirtschaft. Der indische Leitindex Sensex hat seit Anfang 2009 eine rasante Rally hingelegt und europäische und amerikanische Börsen dabei abgehangen, die Spitzen des All-Time-Highs aus Anfang 2008 wurden schon wieder erreicht. Wenn Sie gezielt in Indien investieren möchten, lassen Sie sich durch Finanzdienstleister entweder Zertifikate auf den Sensex empfehlen - unter anderem die Royal Bank of Scotland bietet so etwas an - oder entscheiden Sie sich für Zertifikate auf Baskets von indischen Industrieaktien. Als Beispiel sei das Top Select Zertifikat mit der WKN DB6ARC genannt (keine Anlageempfehlung), welches unter anderem Aktien von Tata abbildet.